Online-Pressegespräch „Engagiert, aber schutzlos? Die Zivilgesellschaft im Kampf gegen Rechtsextremismus“

Ein neuer Termin für das BMB-Pressegespräch steht fest: Der Bundesverband Mobile Beratung (BMB) lädt anlässlich zu 20 Jahren Mobile Beratung zur Online-Veranstaltung „Engagiert, aber schutzlos? Die Zivilgesellschaft im Kampf gegen Rechtsextremismus“ ein am

4. Mai 2022, 11.00–12.30 Uhr.

Deutsche Neonazis im Ukraine-Krieg, rechte „Feindeslisten“, Anschlagspläne: Die Gefahren durch Rechtsextremismus sind täglich spürbar. Die letzte Bundesregierung hat mit einer Reihe von Maßnahmen reagiert – aber einen wichtigen Akteur aus dem Blick verloren: die Zivilgesellschaft. Dabei sind es meist zivilgesellschaftlich Engagierte, die sich Rechtsextremen entgegenstellen, oft zu einem hohen Preis. Viele von ihnen werden bedroht und sind Angriffen schutzlos ausgeliefert.

Welche Unterstützung brauchen zivilgesellschaftliche Initiativen im Kampf gegen Rechts? Was können sie leisten, was Polizei und Verfassungsschutz nicht können? Und welche Erwartungen haben sie an die Ampelkoalition – auch mit Blick auf das geplante Demokratiefördergesetz? Das diskutieren Expert_innen bei einem Pressegespräch des Bundesverbands Mobile Beratung. Anlass ist das 20. Jubiläum von Mobiler Beratung, die zivilgesellschaftliche Akteur*innen bundesweit zum Umgang mit Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus berät.

Referent_innen:

Ricarda Lang, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Mitglied des Deutschen Bundestags
Peggy Piesche, Leiterin des Fachbereichs „Politische Bildung und plurale Demokratie“ bei der Bundeszentrale für politische Bildung
Hans Lauterbach, Sprecher des Oberpfälzer Bündnisses für Toleranz und Menschenrechte
Grit Hanneforth, Geschäftsführerin des Bundesverbands Mobile Beratung

Anmeldung bis zum 3. Mai, 12.00 Uhr an presse@bundesverband-mobile-beratung.de.

Informationen zur Veranstaltung sind auch auf der Webseite des BMB zu finden.

Der Bundesverband Mobile Beratung (BMB) ist der Dachverband von 50 Mobilen Beratungsteams bundesweit, die zum Umgang mit Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus beraten. Der BMB vernetzt die Teams, organisiert Fachtagungen und steht als Ansprechpartner_in für Politik und Medien zur Verfügung.