taz über rechtsextreme Händler_innen auf Wochenmärkten

Die taz berichtet über ein Händler_innenehepaar, das auf Berliner Wochenmärkten Stände betrieb und Verbindungen zur verbotenen Neonaziorganisation „Artgemeinschaft“ haben soll. In dem Artikel kommt auch MBR-Mitarbeiter Simon Brost zu Wort:

„ ‚Wenn die eigene wirtschaftliche Tätigkeit bewusst mit den Aktivitäten rechtsextremer Strukturen verknüpft wird, ist nicht auszuschließen, dass die Besucher*innen von Wochenmärkten genau diese Strukturen unwissentlich mitfinanzieren – obwohl eben jene Besucher*innen in wesentlichen Teilen zu den erklärten Feindbildern nationalsozialistischer Ideologie zählen dürften‘, so Mitarbeiter Simon Brost. ‚Neben einer kritischen Öffentlichkeit sind bei Wochenmärkten in erster Linie die Marktbetreiber und die Bezirksämter in der Verantwortung, einen Umgang mit den genannten Rechercheergebnissen zu finden.’“

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Jungle World über Razzien gegen mutmaßliche Mitglieder rechtsextrem orientierter Jugendgruppen

Jungle World berichtet über bundesweite Razzien gegen mutmaßliche Mitglieder der rechtsextrem orientierten Jugendgruppen „Jung und stark“ (JS) und „Deutsche Jugend voran“ (DJV). In dem Artikel kommt auch die MBR zu Wort:

„Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin sagte der ‚Jungle World‘, die Razzien könnten durchaus Wirkung zeitigen. Auch auf ‚Personen mit gefestigtem Weltbild‘ könnten solche Maßnahmen einen Effekt haben: ‚Sie ziehen Grenzen, wirken abschreckend und können kurzfristig Gewalttaten verhindern.’“

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MBR-Mitarbeiterin Anna Schmidt im Interview mit rbb24 Inforadio

MBR-Mitarbeiterin Anna Schmidt im Interview mit rbb24 Inforadio über Razzien gegen Mitglieder rechtsextremer Jugendgruppen.

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t-online über Aufmärsche von Rechtsextremen am 14.03. in Berlin

T-Online berichtet über zwei geplante Aufmärsche von Rechtsextremen am 14. März in Berlin-Mitte und Berlin-Marzahn. In dem Artikel kommt auch MBR-Mitarbeiter Stephan Kuhlmann zu Wort:

„Unterstützt wird die Demo [in Berlin-Mitte] laut Kuhlmann außerdem von dem rechtsextremen Projekt ‚Gefangenenhilfe.info‘, die den ‚Zusammenhalt der Szene nach innen und außen signalisieren‘ will. Inhaltlich geht es bei der rechtsextremen Kundgebung um ‚Aktivisten, die wegen Holocaustleugnung oder der Unterstützung des rechtsterroristischen Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) verurteilt sind‘, so Kuhlmann weiter.“

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Tagesspiegel über antiziganistische Flugblattaktion

Der Tagesspiegel berichtet über antiziganistische Flugblätter, die die rechtsextreme Kleinstpartei „Der III. Weg“ in verschiedenen Berliner Bezirken in Briefkästen einwirft. In dem Artikel kommt auch die MBR zu Wort:

„Sinti und Roma pauschal zu kriminalisieren, ist kein Alleinstellungsmerkmal des Dritten Weg, sondern ein Kernmerkmal rechtsextremer Propaganda.“

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taz über Neukölln-Komplex

Die taz berichtet anlässlich des Geburtstages von Burak Bektaş über die bisher fehlende Aufklärung vieler Taten der Neuköllner Angriffsserie. In dem Artikel kommt auch MBR-Projektleiterin Bianca Klose zu Wort:

„Für uns ist die Aufarbeitung der Neuköllner Angriffsserie und die Begleitung der Betroffenen nicht abgeschlossen.“

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PRESSEMITTEILUNG: Für einen diskriminierungs­kritischen Fußball – BFV und VDK e.V. schließen umfassende Kooperation

Berlin, 13.02.2026. Der Berliner Fußball-Verband (BFV) und der Verein für Demokratische Kultur in Berlin (VDK) e.V. mit seinen Projekten Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR), Berlin gegen Nazis (BGN) und Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin) haben eine weitreichende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel der Partnerschaft ist es, den Berliner Fußball konsequent gegen rechtsextreme, antisemitische und demokratiefeindliche Bestrebungen zu stärken und ein sicheres, vielfältiges und diskriminierungsfreies Umfeld für alle Beteiligten auf und neben dem Platz zu schaffen.

Die Partnerorganisationen beabsichtigen eine enge Zusammenarbeit, um alle Akteur*innen des Berliner Fußballs, wie Trainer*innen, Schiedsrichter*innen, Funktionsträger*innen sowie Spieler*innen, dabei zu unterstützen, menschenverachtende Einstellungen zu erkennen und diesen entschieden entgegenzutreten. Der Amateurfußball kann ein potenzielles Betätigungsfeld für Rechtsextreme und andere demokratiefeindliche Gruppen sein, der konsequente Aufbau und die Weiterentwicklung der Präventions- und Interventionsstrukturen des BFV und seiner Mitgliedsvereine sind deshalb essenziell.

Neben der gemeinsamen öffentlichen Positionierung und dem fachlichen Austausch der Kooperationspartner*innen sollen vor allem die Berliner Fußballvereine von der Zusammenarbeit profitieren. Gemeinsam sollen Bildungsmaterialien, Handreichungen und digitale Informationsformate erarbeitet sowie Veranstaltungen wie Fachtage, Netzwerktreffen und Qualifizierungsformate angeboten werden.

Stimmen zur Vereinbarung:

Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußball-Verbands:
„Der Fußball kann einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Förderung demokratischer Werte leisten. Um dieses Potential nutzen zu können, müssen wir antidemokratischen Bestrebungen entschieden entgegentreten. Gemeinsam mit dem VDK und seinen Projekten wollen wir unsere Mitgliedsvereine dazu befähigen, menschenverachtende Einstellungen zu erkennen und resiliente Strukturen aufzubauen.“

Bianca Klose, Geschäftsführerin des VDK e.V. und Projektleiterin der MBR:
„Unsere langjährige Zusammenarbeit mit dem BFV wird durch die getroffene Vereinbarung institutionalisiert und zukunftsfähig gemacht. Wir begrüßen es, dass ein für das Zusammenleben in unserer Stadt so wichtiger Player sich weiterhin seiner Verantwortung bewusst ist und für eine demokratische Kultur eintreten will – ob auf oder neben dem Platz. Rechtsextreme versuchen auch dort, ihre Ideologie zu verbreiten, ob als Vereinsangehörige oder Fans. Sowohl für die Umsetzung von Nutzungsordnungen als auch die Handlungsfähigkeit der Vereine ist es wichtig, Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus zu erkennen – dabei unterstützt die MBR den BFV mit ihrem Schulungsangebot.“

Katja Teich, Projektleiterin von Berlin gegen Nazis:
„Gemeinsam mit dem BFV starteten wir 2020 die Kampagne ,Kein Platz für Rassismus und Antisemitismus’, in deren Rahmen über 50 Vereine öffentlich Stellung bezogen. Die großen Banner hängen heute noch an vielen Plätzen. Auch über diese Kampagne hinaus ist es uns ein Anliegen, die Vereine weiterhin in ihrer demokratischen Haltung und Praxis zu unterstützen. Eine enge Kooperation mit dem BFV ist dafür auch in Zukunft unabdingbar.“

Julia Kopp, Projektleiterin von RIAS Berlin:
„Nach einem Fußballspiel in Neukölln wurde eine Jugendmannschaft antisemitisch beleidigt und angegriffen. In Marzahn-Hellersdorf wurden Fans nach einem Spiel in einer Kneipe von gegnerischen Fans als ,Judenschweine’ beschimpft. In Spandau hing ein Aufkleber aus der Fanszene, auf dem ein karikaturhaft dargestellter Jude im Fußballtrikot geohrfeigt wird. Eine Erfassung antisemitischer Vorfälle im Fußballkontext ist wichtig: Sie hilft bei der Sichtbarmachung von Antisemitismus und trägt zur Sensibilisierung der allgemeinen Öffentlichkeit, aber auch der Berliner Fußballwelt bei. Auch im Fußball braucht es Akteure, die sich deutlich gegen Antisemitismus positionieren.“

 

Bei Rückfragen an die Beteiligten nehmen Sie gerne Kontakt auf:

RIAS Berlin: presse@rias-berlin.de
BFV: presse@berlinerfv.de
VDK/MBR: presse@mbr-berlin.de
BGN: info@berlin-gegen-nazis.de

Die Pressemitteilung als PDF finden Sie hier.

MBR-Mitarbeiter Matthias Müller im Interview mit fluter

Das Magazin fluter hat mit MBR-Mitarbeiter Matthias Müller über die Radikalisierung von Jugendlichen und rechtsextreme Jugendgruppen gesprochen:

„Der Zugang zum Rechtsextremismus hat sich im Vergleich zur Hochzeit der jungen Neonazi-Szene in den 1990er Jahren verändert. Damals kamen junge Menschen über Freundeskreise in die Szene. Heute politisieren sich viele ohne diesen persönlichen Zugang. Die politische Sozialisation und Radikalisierung geschehen zunehmend in digitalen Räumen wie Instagram, Telegram, Discord oder auf Gaming-Plattformen.“

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rbb24 Abendschau über einen Aufmarschversuch von Rechtsextremen am 29.11. in Berlin

Die rbb24 Abendschau berichtet über einen Aufmarschversuch von Rechtsextremen am 29.11. in Berlin-Mitte. In dem Beitrag kommt auch MBR-Mitarbeiter Mathias Wörsching zu Wort. Er spricht über die Versuche von der ‚Heimat‘ durch eine Annäherung an rechtsextrem orientierte Jugendgruppen wieder mehr an Präsenz zu gewinnen.

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