(15.07.2009) Pressemitteilung: Aufruf zur Anti-Nazi-Demo

Am frühen Sonntagmorgen wurde ein junger Mann von vier rechtsextremen brandenburgischen Neonazis nahezu totgeschlagen. Dir Brutalität mit der die Neonazis vorgingen ist dabei besonders erschreckend.

Zuerst wurde der junge Mann bewusstlos geschlagen und getreten, danach wurde das Opfer auf den Bordstein geschleift und mit dem Kopf so platziert, dass sein Kopf zwischen Straße und Bordstein lag. Der
Haupttäter trat dem Bewusstlosen mit voller Wucht so schwer auf den Kopf, dass dessen Jochbein splitterte und er schwerste Hirnblutungen erlitt. “Es ist ein Wunder, dass er überlebt hat”, sagte ein Ermittler
gestern.

“Das rücksichtlose und brutale Vorgehen der Täter erschreckt mich zutiefst. Wir dürfen nicht zuschauen, wenn Menschen in unserer Stadt von Neonazis halb totgeschlagen werden. Unsere Gedanken sind bei dem Opfer und seiner Familie”, sagte Alexander Freier, Jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion in Treptow-Köpenick.

Im letzten Jahr gab es in Berlin 1377 rechtsextrem motivierte Straftaten. Oliver Igel, der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion in Treptow-Köpenick meint dazu: “Jede Gewalttat ist eine zuviel. Wir müssen in der Gesellschaft deutlich gegen Gewaltexzesse vorgehen. Ich erwarte jetzt schnelle Ermittlungen und rasch verhängte Strafen gegen die Täter. Auf politischer Ebene müssen wir klar machen, dass wir jede politisch motivierte Gewalttat ächten.”

Kontakt

Alexander Freier, Jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion | Telefon 0176. 64097994

Oliver Igel, Fraktionsvorsitzender | Telefon 0175. 4105129