„Wearwolf“-Laden mit rechtsextremem Sortiment musste schließen
Im Oktober 2008 gründete sich in Hohenschönhausen eine Initiative aus Schüler/innen, Lehrer/innen, Anwohner/innen und Vereinen, um gegen den Laden “Wearwolf” in der Konrad-Wolf-Straße aktiv zu werden. Im Laden und dem dazugehörigen Internetversand wurden neben Produkten der Marke “Thor Steinar” und Merchandizing-Artikeln von Neonazi-Bands wie “Lunikoff-Verschwörung” und “Spreegeschwader” auch Baseballschläger angeboten.
Kundgebung gegen "Wearwolf"
Source: www.licht-blicke.org
Im Herbst hatte die MBR gemeinsam mit der Bezirskbürgermeisterin Frau Emmrich Kontakt zum Eigentümer der Ladenräume aufgenommen, um ihn über den rechtsextremen Charakter des Ladensortiments zu informieren. Anfang Dezember verteilte die Initiative hunderte von Flugblättern rund um den “Wearwolf” und forderte die Schließung des Ladens.
Erfolg der Aktivitäten war, dass der “Wearwolf” nach einer Kündigung durch den Eigentümer zum Jahresende aus den Räumen ausziehen musste. Auch die Internetseite wurde eingestellt.
Die MBR beriet die Initiative und unterstützte sie bei der Vernetzungs- und Aufklärungsarbeit.

